Cockpit

Im Jahr 1962 plante die Bundeswehr, ihren Fuhrpark mit neuen geländegängigen Lastkraftwagen zu ersetzen. Ursprünglich war der MAN KAT 1 also eine militärische Sonderentwicklung für die Bundeswehr. Einige Relikte der Militarisierung erkennt man heute noch, zum Beispiel die Instrumentierung mit Tarnmöglichkeit, der Not-Aus-Schalter, die Dachluke mit Drehringlafette oder die Schwimmfähigkeit. Wer einmal mit THE TANK unterwegs war, wird es bestätigen: bei einem Blick durch die Dachluke fühlt man sich wie in einem Panzer, überall entdeckt man blanken, unbehandelten Stahl und man tut gut daran sich während der Fahrt einen Gehörschutz aufzusetzen.

Typisch für den MAN KAT 1 ist das tief liegende Fahrerhaus. Der Grund hierfür liegt natürlich auch in seiner ursprünglich militärischen Bestimmung. Mit einer Höhe von nur 2,9 m konnte eine Verladung auf Standard-Eisenbahnwaggons realisiert werden. Das führte auch dazu, dass der Motor hinter dem Fahrerraum eingebaut wurde und nicht, wie bei anderen Frontlenkern, darunter.


Motor: luftgekühlter Deutz-Motor
Leistung: 235 KW (bei 2650 U/min)
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
zul. Gesamtgewicht: 18800 kg
Nutzlast: 5 Tonnen
Zahl der Achsen: 3
Sitzplätze: 3